Nahtoderfahrungen – die zweite Chance.

Nahtoderfahrungen – die zweite Chance.

Inhalt.

Nahtoderfahrungen – die zweite Chance.

Nahtoderfahrung (NTE).

Tunnel- und Lichterfahrungen.

Das unglaublich „anziehende Licht“ am Ende eines Tunnels.

Eine Nahtoderfahrung ist wie eine zweite Chance, das Leben zu leben.

Mary Neil durfte für kurze Zeit den Himmel besuchen.

Ein spirituelles Medium hat auch ohne eigene NTE Kontakt zur jenseitigen Welt. 

Jede Begegnung mit der anderen Seite ein Segen ist. 

LESEZEIT 6 MINUTEN


Wenn ein Medium einem trauernden Menschen dazu verhelfen kann, mit diesem im Jenseits in Kontakt zu treten, ist dieser Moment für alle sehr berührend. Es fließen Tränen der Freude und des Glücks, eine große Dankbarkeit und Ruhe breitet sich aus. Das Medium kann durch seine besondere Gabe einem anderen Menschen in seiner tiefsten Verzweiflung helfen. Durch den Kontakt bekommt der Mensch ein anderes, neues Verständnis für seinen Verlust und seine Trauer. Natürlich ist die Sehnsucht nach dem Verstorbenen immer noch immens, doch wird der Tod akzeptiert - auch als Bestandteil des eigenen Lebens. So ist eine Kontaktaufnahme äußerst bereichernd für alle Teilnehmenden. Sie verändert auf lange Sicht, meist für immer, die eigene Perspektive auf das Leben und den Tod. Wo früher Furcht war, entsteht Gleichmut, wo früher Verdrängung war, passiert Verarbeitung, wo früher Angst war, entsteht Vertrauen.
 
Trauernde können den Kontakt zum Jenseits größtenteils nur mithilfe eines spirituellen Mediums herstellen. Es passiert nur selten, dass sich Verstorbene ihren Hinterbliebenen direkt zeigen. Hinterbliebene müssen die Begegnung suchen, um sie möglich zu machen. Ursachen sind gewöhnlich eine unstillbare Sehnsucht oder ein unerträglicher Schmerz über den Verlust.
 
Wo ein Kontakt mit dem Jenseits allerdings auch ohne Medium möglich ist, ist die sogenannte
Nahtoderfahrung (NTE). Dieses Phänomen ist mittlerweile sehr gut erforscht und dokumentiert. Darunter versteht man ein Ereignis, bei dem jemand als medizinisch tot gilt, und doch ins Leben zurückkehrt.
 
Eine NTE-ähnliche Erfahrung machten auch Personen während epileptischer Anfälle oder solche in außergewöhnlich tiefen Meditationen.
 
Was laut Forschung bei den meisten Beschreibungen übereinstimmt, sind folgende Kennzeichen der NTE:
 
Die Betroffenen erfahren ein bewusstes Sein außerhalb ihres Körpers. Sie können diesen oft von oben oder von der Seite, manchmal sogar von einem anderen Raum aus beobachten.
 
Sie berichten von
Tunnel- und Lichterfahrungen, die in den meisten Fällen sehr anziehend wirkten.
 
Die Betroffenen beschreiben intensive Gefühle der Liebe, der Befreiung allen Schmerzes, der Geborgenheit und des Friedens.
 
Sie berichten von einem Empfang „auf der anderen Seite“ durch nahe Angehörige oder enge Freunde, die bereits verstorben sind. 

Interessant ist, dass Nahtoderlebnisse zu allen Zeiten und in allen Kulturen möglich waren und sind. Im 19. Jahrhundert begann der Schweizer Geologe Albert Haim mit der Erforschung des Phänomens und prägte damit den Begriff. Bei einer vor wenigen Jahren stattfindenden Umfrage in Deutschland wurde festgestellt, dass etwa 4 % aller Befragten eine Nahtoderfahrung erlebt hatten. Am häufigsten geschieht eine solche bei einem Herzstillstand oder bei einem Unfall (Autounfälle, Wasserunfälle, Abstürze, Lawinenunfälle).
 
Man spricht von außerkörperlichen Erfahrungen, weil die betroffenen Personen später sehr genau berichten konnten, was sich außerhalb des Umkreises ihres Körpers ereignete. Sie können von Gesprächen berichten, die sie belauschen konnten, oder von Gegenständen, die verwendet wurden und die sie unmöglich in ihrer Situation hätten sehen können.

 
Das unglaublich „anziehende Licht“ am Ende eines Tunnels, von dem die meisten NTE berichten, wird je nach Kultur und Religion als Gott, Jesus, ein Engel oder ein Geistführer beschrieben. Diesem zu folgen, ist den meisten ein großes Bedürfnis. Im Anschluss kommt es zu kurzen Momenten der Umarmung, des Wiedersehens und der Freude mit verstorbenen Angehörigen. Betroffene berichten sogar von Gesprächen, gemeinsamem Lachen und gemeinsamen Erinnerungen.
 
Die Inhalte dieser Gespräche drehen sich oft um die Probleme der Person mit NTE. In wenigen Worten wird der Sinn, der hinter den Problemen steckt, erklärt. Nach der Rückkehr ins Leben kann diese durch die NTE ihre Sichtweise ändern und ein Verständnis für ihre Probleme entwickeln. Sie kann sozusagen ihren Frieden mit sich selbst machen. Es kann aber auch sein, dass in den Gesprächen liebevoll zur Änderung und Umkehr gemahnt wird. Manchmal werden zukünftige Ereignisse vorausgesagt, auf die sich die Person einstellen muss. Die Forschung hat festgestellt, dass diese nicht immer, aber in den meisten Fällen auch eintreten.
Wer besonders unter dem Verlust des geliebten Haustiers gelitten hat, kann auf die Seele dieses Wesens treffen.
 
Bezüglich der jenseitigen Begegnungen variieren die Beschreibungen. Manche identifizieren die Seelen im Jenseits als ihre Verwandten und Freunde anhand ihres Aussehens. Andere wiederum sprechen vom unerklärlichen, doch sicheren Wissen, dass es sich um die Seelen ihrer Liebsten handelte, ohne sie äußerlich erkannt zu haben.
 
Beinahe immer kommt dann der Moment, in dem die Betroffenen spüren, dass ihre Zeit auf Erden noch nicht vorbei ist. Irgendjemand oder irgendetwas ruft oder holt sie zurück. Mediziner, die um ihr Leben kämpfen, ein Kind, das nach der Mutter ruft, ein Engel, der mahnend abwinkt: Dies ist der Aufruf, dass die Betroffenen die NTE beenden und ins Reich der Lebenden zurückkehren müssen. Sie haben Aufgaben zu bewältigen, bevor sie endgültig ins Licht gehen können.
 
Zuerst weigern sich einige Menschen, zurück auf die Erde und in ihren Körper zu gehen. Doch wissen sie genau, dass es unvermeidlich ist. Zurück im Körper fühlen sie den physischen Schmerz, verlieren je nach Verletzung das Bewusstsein und wachen dann nach einer gewissen Zeit wie nach einem Schlaf wieder auf.
 
Doch das Erlebnis sitzt so tief, dass es zeitlebens nicht mehr vergessen wird.

Eine Nahtoderfahrung ist wie eine zweite Chance, das Leben zu leben: anders, mit mehr Wertschätzung, mit mehr Gesundheitsbewusstsein, mit größerer Achtsamkeit, vor allem mit mehr Liebe und Vertrauen. Einer der wichtigsten Aspekte ist: Im Leben der Betroffenen gibt es die Angst vor dem physischen Tod nicht mehr.
 
Es gibt unzählige Berichte von NTE, einige davon sehr fantasievoll, andere wiederum sehr glaubhaft. Wir wollen hier den Bericht der Chirurgin und vierfachen Mutter Mary Neal wiedergeben, die durch ihre außergewöhnliche NTE-Schilderung in einer TV-Serie bekannt wurde.
 
Sie „starb“ während eines Unfalls auf dem Wildwasser, als ihr Kanu kenterte. Nach 24 Minuten ohne Sauerstoff war sie hirntot. Was sie in dieser Zeit erlebte, erzählt sie in auf spannende, ehrliche und berührende Weise in einer Folge der Serie. 

Mary Neil durfte für kurze Zeit den Himmel besuchen.
Sie spürte, wie sie ihren Körper verließ und ihr Geist sich dem Himmel näherte. Sie wurde sofort willkommen geheißen, kann aber nicht beschreiben, wer oder was diese grüßenden Wesen waren. Sie erkannte sie nicht, wusste aber dennoch, dass sie in ihrem Leben eine Rolle gespielt hatten. Vielleicht waren es Ahnen, die sie nie kennengelernt hatte. 

Diese Wesen schienen überglücklich über ihre Ankunft und führten sie entlang eines Pfades, der von Tausenden und Abertausenden von Blüten gesäumt war. Neil beschreibt dann eine Verschiebung von Zeit und Dimension, denn sie spürte die Ewigkeit in jeder Sekunde und jede Sekunde war der Ewigkeit gleich. Als sie gemeinsam mit den Wesen im Himmel ankam, fühlte sie sich glücklich und geborgen. Sie wusste, dass sie endlich nach Hause gekommen war.
 
Doch zugleich sah sie ihren eigenen Körper im Wasser liegen, leblos, kalt und starr. Sie wollte nicht dorthin zurück, denn im Himmel wurde sie gehalten, getröstet und es wurde ihr versichert, dass alles gut sei. Trotzdem sagte ihr die Wesen, dass ihre Zeit noch nicht gekommen war, dass sie auf der Erde noch einiges zu erledigen hätte. Da wusste sie, dass sie noch einmal hinabsteigen musste. Was sie die nächsten zehn Jahre geheim hielt, war die Botschaft, die ihr die Wesen mitgaben: Ihr ältester Sohn würde einen frühen Tod sterben. Sie hoffte immer, dass dieser Teil ihrer Erfahrung nicht wahr werden würde. Doch bewahrheitete sich die Prophezeiung, er wurde im Alter von 20 Jahren Opfer eines Verkehrsunfalles. Erst nach seinem Tod erzählte Neil, dass sie vorgewarnt worden war – obgleich sie nicht erklären kann, weshalb.
 
Zurück in ihrem Körper, blieb sie nicht bewusstlos, sondern öffnete sofort die Augen. Ihre Retter, die die Wiederbelebungsversuche durchgeführt hatten, waren sprachlos. Niemand hätte damit gerechnet, dass Neil diesen Unfall überleben würde. Sie wurde aus der Wildnis in ein Krankenhaus transportiert und konnte nach einigen Operationen und mehreren Wochen Aufenthalt in Krankenhaus und Reha nach Hause.

 

Manchmal ist es trotz aller Geschehnisse, auch wenn diese eigentlich zum Tod führen „müssen“, noch nicht Zeit zu gehen.
 
NTE erinnern uns daran, dass wir Aufgaben auf dieser Erde zu erfüllen haben. Manchmal weichen wir zu sehr von dem uns vorgegebenen Weg ab. Eine NTE ist ein so tiefgreifendes Erlebnis, dass nachher niemand mehr sein Leben so leben kann wie zuvor. Die meisten erkennen erst dadurch ihre göttliche Mission, weshalb sie diese Erde als Seelen betreten haben.

 
Manchmal kommt es durch die NTE zur Entwicklung bestimmter Talente, die vorher brach lagen. Missionen wie engagierter Umweltschutz oder Tierschutz werden angegangen. Das eigene Leben wird umgestellt, indem man den Beruf wechselt, die Ernährung ändert, die Lebenseinstellung überdenkt. Es gibt Menschen, die durch eine NTE einen so engen Kontakt zum Jenseits knüpften, dass dieser auch nach der NTE bestehen blieb. Solche Menschen können nachher als Medium für andere Hilfesuchende da sein, die Kontakt zum Jenseits oder einem Verstorbenen knüpfen möchten. Oft ist die spirituelle Gabe bereits vorhanden, doch erst durch das intensive Erlebnis NTE wird sie bemerkt.
 
Manchmal ermöglicht eine NTE eine gänzlich neue Perspektive auf das Leben und den Tod. Große Skeptiker werden Vertrauende, überzeugte Agnostiker werden zu Gläubigen. Oft bedarf es eines Treffens mit jenen, nach denen wir uns sehnen, weil sie von uns gegangen sind. Sie wissen viel mehr als wir. Sie leben außerhalb der Begriffe Zeit und Dimension und erkennen die Wahrheit. In einem Gespräch mit ihnen erkennt der Betroffene, wo er auf dem Holzweg ist. Menschen, die aufgrund von Drogenmissbrauch mit ihrer Gesundheit spielen oder Menschen, denen ihr Leben aufgrund einer Depression nichts mehr wert ist und den Suizid verüben: Sie alle berichten von einer Läuterung durch die NTE.
 
Es sind nicht so sehr die Worte, die zu einem gesprochen werden, es ist mehr das Gefühl des Aufgehoben-Seins, des Wahrhaftig-Seins, das schlussendlich die Überzeugung liefert und zu einer Änderung führt. Eine solche kann das Wiederbeleben der Paarbeziehung sein, das Setzen und Erreichen neuer Ziele und das Verbreiten von Freundschaft und Wärme. Was für einen Gottesbeweis braucht man noch, als aus dem eigenen Körper zu treten und nach einer beglückenden Erfahrung wieder mit ihm zu verschmelzen?
 
Hier ist anzumerken, dass nicht jede NTE mit dem Verlassen des eigenen Körpers einhergeht. Manchmal wird jemand für tot erklärt, verlässt aber seine sterbliche Hülle nicht. Seine Seele hat das geheime Wissen, dass die Zeit noch nicht um ist und löst sich nicht vom toten Körper. In diesen Fällen ist meist auch kein Besuch des Himmels und seiner Wesen möglich. Es ist jedoch möglich, für kurze Zeit in Empfang genommen und getröstet zu werden.
 

Ein spirituelles Medium hat auch ohne eigene NTE Kontakt zur jenseitigen Welt.
Deshalb möchten Menschen, die eine NTE hinter sich haben, sich diese von spirituellen Experten, wie Emanuell Charis erklären lassen. Sie wollen verstehen, was und warum ihnen diese widerfahren ist.
 
Die geistige Welt erklärt uns den Sinn der Erfahrung und ob der betroffene Mensch diesen verstanden und umgesetzt hat. Wenn nicht, zeigt ihm die geistige Welt Möglichkeiten auf, wie dies in Zukunft geschehen kann.
 
Spirituelle Helfer und Experten wissen, dass
jede Begegnung mit der anderen Seite ein Segen ist. Eine solche Begegnung kann ein Zeichen des Himmels, ein Kontakt mit Verstorbenen oder eine Nahtoderfahrung sein: Alles geschieht aus einem bestimmten Grund und alles geschieht aus Liebe.

 
Tote melden sich nur dann bei ihren Angehörigen, wenn es für diese wichtig ist. Vielleicht brauchen sie Trost, vielleicht Hilfe bei einer Entscheidung. Meist brauchen sie aber nur das Wissen, dass es dem geliebten Menschen gut geht, dort, wo er sich jetzt befindet. Das Wissen, dass er nur physisch tot ist, seine Seele sie aber niemals verlassen wird, bietet große Unterstützung bei der Trauerbewältigung.
 
Nicht nur bei NTE, wir können überall Beweise für die Existenz des Himmels finden. Besonders bei Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktaufnahme mit dem Jenseits vorgenommen wird, lässt sich spüren, dass unsere Lieben in der Nähe sind. Nirgends sind die Empfindungen der Hinterbliebenen so stark und so positiv, wie zum Zeitpunkt des Kontakts mit der Person, auf die ihre Sehnsucht zielt. Wer die Freudentränen in den Gesichtern von Trauernden erkennt, weiß, wie wichtig diese spirituelle Gabe ist und wie gesegnet der ist, der über sie verfügt.

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Die Illusion vom schnellen Geld und die stille Wahrheit des Marktes Sie sitzen nachts vor dem Bildschirm, und irgendwann merken Sie, dass es wieder vier Uhr morgens ist. Nicht, weil Sie „fleißig“ waren, sondern weil Sie gejagt haben. Ein Kursbild, ein Tweet, ein TikTok-Clip, ein YouTube-„Profi“, der mit glatter Stimme erklärt, was „jetzt gleich passieren wird“. Ihr Kopf ist voll, Ihre Augen sind müde, und trotzdem fühlen Sie sich innerlich leer, wie ein Mensch, der im Nebel Karten studiert, während sich die Straße vor ihm ständig neu formt. Und genau dort beginnt das Missverständnis. Sie glauben, Information sei bereits Vorteil. Sie glauben, KI sei bereits Vorsprung. Sie glauben, ein Plan sei bereits Macht. Doch Geld verdienen ist keine romantische Belohnung für die, die „sich Mühe geben“. Geld verdienen ist das härteste Spiel von allen, weil es direkt am Nerv Ihrer Existenz sitzt. Es berührt Angst, Gier, Stolz, Scham, Hoffnung. Es zieht Sie in eine Welt, in der Ihr inneres Klima wichtiger ist als Ihr Monitor. Sie wollen das Schwerste von allem, nicht ein Hobby, nicht Unterhaltung, nicht einen netten Versuch. Sie wollen den Punkt, an dem sich Leben in Freiheit verwandelt. Und Sie wundern sich, warum die Maschine Ihnen nicht einfach den Weg zeigt. Meinen Sie wirklich, die anderen nutzen keine KI. Meinen Sie wirklich, nur Sie haben Zugriff auf Tools, Modelle, Analysen. Der Markt ist nicht Ihre Prüfung, er ist ein Schlachtfeld aus Intelligenz, Geschwindigkeit und Interessen. Viele, die regelmäßig gewinnen, sind nicht klüger als Sie, aber sie sind früher dran, näher dran, besser vernetzt, besser geschützt. Manche bekommen Informationen, bevor sie „News“ heißen. Manche sitzen in Strukturen, in denen Daten nicht gesammelt, sondern geboren werden. Und selbst dort, in diesen Kreisen, gibt es keine Sicherheit, sondern nur Wahrscheinlichkeiten, Timing, Disziplin und kalte Nerven. Hier ist die erste große Wahrheit: KI macht den Markt nicht leichter, sie macht ihn härter. Denn wenn alle schneller rechnen können, gewinnt nicht der Rechner, sondern derjenige, der im Chaos die menschlichen Fehler der Masse erkennt und nicht mitmacht. Warum Ihnen KI keine Zukunft berechnet und warum das kein Zufall ist Wenn Sie KI nach einem „sicheren Tipp“ fragen, bekommen Sie oft eine Antwort, die Sie ärgert. Keine Garantien. Keine Zukunft, die sauber ausgerechnet werden kann. Keine seriöse Zusage. Und Sie fragen sich: Warum. Warum so vorsichtig, warum so „kalt“. Weil Zukunft im Markt nicht wie Wetter entsteht, sondern wie Krieg. Nicht „was passiert“, ist entscheidend, sondern wer gezwungen wird zu handeln. Wer panisch verkauft. Wer liquidiert wird. Wer zu früh einsteigt. Wer zu spät. Wer die Geduld verliert, wenn es still wird, und wer gierig wird, wenn es laut wird. Märkte sind nicht nur Zahlen, sie sind Druckkammern. Ein Algorithmus kann Muster sehen, ja. Aber er kann nicht garantieren, dass ein Muster nicht gebrochen wird, genau in dem Moment, in dem Sie darauf wetten. Er kann nicht garantieren, dass ein großer Spieler nicht genau dorthin drückt, wo Ihre Stopps liegen, weil er weiß, wie Menschen handeln. Er kann nicht garantieren, dass ein Ereignis morgen früh alles neu ordnet, ein Satz, eine Entscheidung, ein Gerücht, ein Gesetz, ein Ausfall, ein Krieg, ein Skandal, ein Hack, ein großer Verkauf. Der Markt ist nicht „unberechenbar“, er ist berechenbar genug, um Sie zu verführen, und unberechenbar genug, um Sie zu demütigen. Und genau deshalb werden Sie nach vielen Stunden nicht klarer, sondern verwirrter. Sie sammeln Möglichkeiten statt Richtung. Sie sammeln Szenarien statt Haltung. Sie werden ein Mensch, der in einer Bibliothek ertrinkt und denkt, er sei auf dem Weg zur Wahrheit. Drei seriöse Gründe, warum Sie keinen Erfolg haben, obwohl Sie „alles“ tun Der erste Grund ist nicht mangelnde Intelligenz, sondern fehlende Markt-Realität. Die meisten Menschen unterschätzen, dass der Markt kein Ort ist, an dem „Recht haben“ bezahlt wird, sondern ein Ort, an dem Timing und Überleben bezahlt werden. Sie können inhaltlich richtig liegen und trotzdem verlieren, weil Sie zu früh sind, zu groß sind, zu ungeduldig sind, zu emotional sind. Wer den Markt nicht wie ein System aus Liquidität, Psychologie und Regeln versteht, kämpft gegen Schatten. Sie handeln Ideen, aber der Markt handelt Ströme. Der zweite Grund ist, dass Sie im Inneren nicht investieren, sondern kompensieren. Viele Trades sind keine Entscheidungen, sie sind Reparaturversuche am eigenen Gefühl. Ein Verlust verletzt Ihr Selbstbild, und Sie wollen es sofort zurückkaufen. Ein kleiner Gewinn macht Sie gierig, weil Sie ihn als Beweis brauchen. Ein weiterer Verlust macht Sie wütend, weil Sie sich betrogen fühlen. So werden Sie nicht zum Investor, sondern zum Gefangenen eines inneren Dialogs, der niemals „genug“ sagt. Und während Sie glauben, Sie kämpfen um Geld, kämpfen Sie in Wahrheit um Würde. Der dritte Grund ist, dass Sie kein klares Ritual der Begrenzung haben. Erfolg entsteht nicht nur aus dem, was Sie tun, sondern aus dem, was Sie konsequent nicht tun. Die meisten scheitern, weil sie zu viel handeln, zu häufig, zu groß, zu nah am Geräusch. Sie leben im Dauer-Kontakt mit dem Markt, als müsse man ihn „spüren“, und merken nicht, dass dieser Kontakt genau das Gift ist. Wer Erfolg will, braucht Distanz. Wer Geld will, braucht Stille. Wer gewinnen will, muss aushalten können, nichts zu tun, ohne sich wertlos zu fühlen. Sie können das „Money-Mindset“ nennen, Sie können es Disziplin nennen, Sie können es Struktur nennen. Doch in Wahrheit ist es eine innere Reife. Und diese Reife ist selten. Warum Magie, Geldsegen und dunkle Rituale nichts bringen, wenn der Kern blind bleibt Sie haben es versucht, wie viele es versuchen, wenn der Druck steigt. Ein Geldsegen, ein Ritual, ein Versprechen, ein dunkler Weg, der schnelle Resultate verspricht. Sie wollten nicht böse sein, Sie wollten nur endlich durchbrechen. Sie wollten, dass das Leben Sie einmal nicht hängen lässt. Doch am Ende des Tages war es still. Nicht einmal ein Cent, nicht einmal ein Zeichen, das Vertrauen macht. Und Sie fragen: Warum. Weil echte Spiritualität kein Automat ist. Sie ist keine Münze, die man in den Schlitz wirft, um „Überfluss“ auszuspucken. Sie ist eine Ordnung. Eine Wahrhaftigkeit. Ein Spiegel. Sie können Energien nicht überlisten, wenn Sie den Kern nicht verstanden haben. Dunkle Magie ist oft nur der Versuch, Kontrolle zu kaufen, wo man innere Führung bräuchte. Und selbst wenn kurzfristig etwas „geht“, bezahlt man es später mit Unruhe, mit falschen Entscheidungen, mit Selbstsabotage, mit einer seltsamen Form von Pech, die nicht wie Strafe wirkt, sondern wie ein Ziehen in die falschen Türen. Gott existiert, Schicksal existiert, und es gibt Verstrickungen, die tiefer reichen als Ihre Apps. Es gibt familiäre Muster, in denen Geld nicht Freiheit bedeutet, sondern Gefahr. Es gibt Vorfahren, die Reichtum mit Verlust verknüpft haben, mit Schuld, mit Verrat, mit Neid, mit Gewalt. Dann wird Ihr Unterbewusstsein nicht reich, sondern vorsichtig. Es wird nicht mutig, sondern hektisch. Es macht Sie blind genau dort, wo Sie klar sein müssten. Und Karma, wenn Sie es ernst nehmen, ist kein esoterisches Märchen. Karma ist Konsequenz. Nicht nur moralisch, sondern energetisch. Wer innerlich im Krieg ist, zieht Krieg an. Wer innerlich gierig ist, trifft Entscheidungen, die gierig sind. Wer innerlich Angst hat, handelt Angst. Der Markt bestraft das nicht moralisch, er nutzt es einfach aus. Spiritualität kann helfen, ja. Aber nicht als Ersatz für Marktverständnis, sondern als Licht, damit Sie im Dunkel der Möglichkeiten überhaupt sehen, was wirklich vor Ihnen liegt. Nicht zehn Chancen, sondern eine Richtung. Nicht hundert Trades, sondern eine Haltung. Zwei Begegnungen, die alles verändert haben: die Frauen, die nicht dumm waren, sondern im Nebel standen Ich erzähle Ihnen zwei Geschichten, und ich sage Ihnen ehrlich dazu: Die Details sind diskret gehalten und leicht verändert, damit niemand erkannt wird. Doch die Struktur ist real, und der Wendepunkt ist real. Die erste Frau war Unternehmerin, scharf im Denken, schnell im Handeln, äußerlich souverän. Sie hatte Zugang zu allem, was man heute „Vorsprung“ nennt. Newsletter, Research, Kontakte, mehrere Bildschirme, sogar eine kleine Gruppe, in der man sich gegenseitig Setups schickte. Und trotzdem verlor sie. Nicht immer, aber genug, um innerlich zu kippen. Sie wurde dünnhäutig. Sie konnte nachts nicht mehr schlafen, weil sie das Gefühl hatte, sie müsse „dran bleiben“, sonst verpasst sie den Moment. Sie verpasste nicht den Moment, sie verpasste sich selbst. Als ich sie besuchte, war da nichts Spektakuläres. Kein Theater. Kein Kitsch. Ein Tag. Ein Raum. Ein Blick auf das, was in ihr arbeitet, wenn sie „investiert“. Ich hörte nicht auf ihre Worte, ich hörte auf ihre Frequenz. Und ich sah, dass sie nicht gegen den Markt kämpfte, sondern gegen ein altes Muster: Geld bedeutete bei ihr nicht Spielraum, sondern Bewährung. Sie wollte nicht gewinnen, sie wollte sich beweisen. Und deshalb konnte sie nicht warten. Warten fühlte sich an wie Schwäche. Stille fühlte sich an wie Gefahr. Wir lösten nicht „den Markt“. Wir lösten die innere Verpflichtung. Wir gaben ihrem System etwas zurück, das es nie gelernt hatte: Ruhe ohne Schuld. Entscheidung ohne Druck. Begrenzung ohne Angst. Danach änderte sie nichts Magisches, sie änderte nur drei Dinge in ihrem Leben, so leise, dass niemand es als Strategie erkannt hätte. Sie handelte weniger, sie handelte kleiner, sie handelte nur, wenn ihr Körper ruhig war. Und plötzlich passierte das, was vorher unmöglich schien: Der Markt wurde nicht „freundlicher“, aber sie wurde klarer. Und Klarheit ist eine Form von Reichtum, die sich in Zahlen übersetzt. Die zweite Frau war keine Zockerin, eher eine vorsichtige Seele, die Sicherheit wollte. Sie hatte Geld, aber sie fühlte sich nie reich. Sie hatte Angst, Fehler zu machen, und diese Angst führte sie in ein ewiges Suchen. Sie sprang zwischen Anlageideen, weil jede Idee für sie zugleich Rettung und Bedrohung war. Sie sah überall Risiken, und gerade deshalb trat sie immer wieder in die falschen hinein, weil sie nicht aus innerer Mitte entschied, sondern aus dem Wunsch, endlich „richtig“ zu sein. Als ich bei ihr war, spürte ich sofort die Schwere, die man nicht erklären kann. Es war, als läge ein Tuch über ihrem Blick. Nicht Depression, sondern Vernebelung. Und in diesem Nebel ist alles gleich laut. Jede Chance klingt wie der letzte Zug, den man nicht verpassen darf. Jede Warnung klingt wie ein Urteil. In ihr gab es eine alte familiäre Linie, in der Geld immer Streit war, immer Verlust, immer ein Grund, sich zu trennen. Wenn so etwas im Feld liegt, dann wird Erfolg unbewusst sabotiert, nicht aus Dummheit, sondern aus Loyalität. Als dürfe man nicht weiter gehen als die, die vorher gefallen sind. Auch dort war es ein Tag. Kein Versprechen, kein „Wunder“. Nur Licht. Klarheit. Entknotung. Eine stille Einordnung, was zu ihr passt und was nicht, nicht als Produkt, sondern als Rhythmus. Danach begann sie, Entscheidungen zu treffen, die nicht aufregend waren, aber sauber. Und genau das ist die Sprache der wirklich erfolgreichen Klasse: nicht Drama, sondern Qualität. Nicht Nervenkitzel, sondern Wiederholbarkeit. Ihr Erfolg kam nicht wie ein Feuerwerk, sondern wie ein gleichmäßiges Wachstum, das nicht mehr abbrach, weil sie nicht mehr gegen sich selbst handelte. Das Licht im Dunkel: Was Sie verstehen müssen, bevor Sie wieder investieren Sie sind nicht gescheitert, weil Sie zu wenig gelesen haben. Sie sind gescheitert, weil Sie das Leben selbst noch nicht als System verstanden haben. Der Markt ist nicht nur draußen. Der Markt ist auch in Ihnen. Er spiegelt, wie Sie mit Unsicherheit umgehen, wie Sie warten, wie Sie Grenzen setzen, wie Sie mit Verlust leben, wie Sie mit Gewinn umgehen, ohne sich zu verlieren. Wenn Sie morgens aufstehen und Ihr erster Impuls ist, Kurse zu prüfen, dann sind Sie nicht Investor, dann sind Sie abhängig von Kontrolle. Wenn Sie nachts nicht schlafen können, weil Sie Angst haben, etwas zu verpassen, dann handeln Sie nicht Chancen, sondern Furcht. Wenn Sie „Geldsegen“ suchen, um eine Leere zu füllen, dann werden Sie immer wieder an die gleiche Wand laufen, weil die Wand nicht im Chart ist, sondern im Inneren. Echte Spiritualität bedeutet nicht, dass Ihnen jemand Reichtum schenkt. Echte Spiritualität bedeutet, dass Ihr Blick gereinigt wird, damit Sie wieder erkennen, was stimmig ist. Dass Konflikte gelöst werden, die an Ihrer Existenz ziehen wie unsichtbare Hände. Dass Karma nicht als Drohung über Ihnen hängt, sondern als Ordnung, die Sie respektieren. Dass Sie nicht mehr versuchen, die Welt zu überlisten, sondern beginnen, in ihr richtig zu stehen. Und dann, erst dann, wird aus Investieren etwas anderes. Nicht ein Rennen um Beweise, sondern ein ruhiger Aufbau. Nicht ein Kampf gegen „die anderen“, sondern ein Weg, auf dem Sie lernen, dass der Markt Sie nicht hasst. Er testet nur, was in Ihnen echt ist. Wenn Sie das verstanden haben, werden Sie nicht alles gewinnen. Niemand gewinnt alles. Aber Sie werden aufhören, sich selbst zu verlieren. Sie werden aufhören, nachts um vier Uhr im Nebel zu sitzen. Sie werden wieder wissen, warum Sie überhaupt investieren, und in welcher Welt Sie leben. Und genau dort beginnt Erfolg, nicht als Versprechen, sondern als Folge. Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen als nächsten Schritt eine Version dieses Textes erstellen, die noch stärker für Google optimiert ist, mit Meta-Title, Meta-Description und einer sauberen H-Struktur für eine Landingpage, ohne den Roman-Charakter zu verlieren.
21. Dezember 2025
Wenn Sie diesen Text lesen, kennen Sie vermutlich nicht nur „Stress“, sondern dieses besondere, kalte Gefühl: Als hätte sich etwas gegen Sie gestellt. Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern still – und dafür konsequent. Plötzlich klappt nichts mehr. Wo früher Erfolg war, ist jetzt Misere. Wo Menschen Sie getragen haben, sind sie weg – oder seltsam passiv. Wo Sie sonst Lösungen fanden, entsteht nur noch neuer Aufwand. Und je mehr Sie kämpfen, desto mehr wirkt es, als würde das Leben einen Schritt zurückgehen. Viele nennen es Pech. Manche nennen es „schwarze Magie“. Einige sprechen von einem Fluch. Und fast alle tun am Anfang das Gleiche: Sie greifen nach schnellen „Befreiungen“, nach Ritualen, nach Auflösungen, nach Worten, die Sicherheit versprechen. Ich schreibe Ihnen heute etwas, das nicht jedem gefällt, aber vielen hilft: Wenn eine Pechsträhne wirklich „unerklärlich“ wirkt, dann ist sie selten nur ein einzelner Angriff – sondern fast immer ein Muster. Und Muster lösen sich nicht durch Panik, sondern durch Erkenntnis, Ordnung und eine Kraft, die tiefer ist als Angst. Ich will Ihnen zwei Erfahrungen schildern – nicht als Show, nicht als Märchen, sondern als Hinweis darauf, was in solchen Phasen tatsächlich passieren kann. Wenn „Pech“ nicht wie Zufall wirkt, sondern wie ein System Es gibt ganz normale Pechphasen: ein paar Rechnungen, ein Streit, eine Verzögerung. Das gehört zum Leben. Und dann gibt es diese andere Kategorie: Pech, das sich intelligent anfühlt. So, als würde es Ihre Schwachstellen kennen. Ein kleiner Fehler löst eine Kette aus. Ein Kunde beschwert sich – und plötzlich beschweren sich mehrere. Ein Mitarbeiter fällt aus – und danach fällt das halbe Team. Eine Kündigung droht – und parallel kündigt die zweite Säule. Sie schlafen schlecht, reagieren schärfer, verlieren den Ton – und genau dann kippt der nächste Bereich. In solchen Phasen ist es verführerisch, „die Ursache“ im Außen zu suchen: Energien, Neid, Fremdeinflüsse. Und ja: Menschen können destruktiv sein. Atmosphären können kippen. Auch spirituell. Aber das Entscheidende ist: Selbst wenn es einen Angriff gäbe – er wirkt nur dort, wo bereits eine offene Stelle ist. Und diese offene Stelle ist oft nicht „Schwäche“, sondern etwas Unbearbeitetes: in der Biografie, in der Familie, in der Art, wie man Erfolg trägt – oder wie man sich selbst im Erfolg verliert. Warum Fluchbefreiungen und schwarzmagische Auflösungen oft ins Leere laufen Ich sage das ohne Spott: Viele sogenannte „Auflösungen“ scheitern nicht, weil Spiritualität Unsinn wäre – sondern weil sie am falschen Punkt ansetzen. Sie behandeln häufig nur die Oberfläche: Ein Ritual soll die Angst beruhigen, aber nicht die Ursache ordnen. Eine „Reinigung“ soll entlasten, aber die Struktur bleibt dieselbe. Ein „Bannbruch“ soll etwas lösen, aber die Person lebt weiter im gleichen inneren Muster: Überlastung, Schuld, Druck, fehlende Grenzen. Und dann passiert etwas Tragisches: Die Menschen machen mehr davon. Mehr Rituale, mehr Anbieter, mehr Hoffnung, mehr Geld, mehr Angst. Dabei wirkt Angst wie Benzin: Sie macht das Feld heißer, nicht ruhiger. Und ein heißes Feld zieht Fehler, Konflikte und Missverständnisse fast magnetisch an. Darum ist meine Haltung klar: Wenn Sie wirklich Befreiung suchen, brauchen Sie zuerst Wahrheit. Nicht als Theorie. Sondern als Blick in die Tiefe: Wo begann es? Was hat sich verändert? Was wiederholt sich? Was wird in Ihrer Familie seit Generationen „weitergegeben“, ohne dass es jemand ausspricht? Fall 1: Die Ärztin – als plötzlich alles gegen sie zu laufen schien Sie war Ärztin. Und sie hatte sich über Jahre etwas aufgebaut: eine Praxis mit ästhetischem Schwerpunkt, eine Klientel, einen Ruf. Die Dinge liefen – nicht immer leicht, aber solide. Dann kam ein Bruch. Kein Skandal. Kein großes Ereignis. Und doch: ein Kipppunkt. Plötzlich: Reklamationen, die es früher kaum gab. Kunden, die Rückzahlungen forderten, aggressiver Ton, rechtliche Drohungen. Unruhe im Personal, Kündigungen, ständige Reibung. Der Vermieter kündigte den Vertrag für die Räume – mit einer Kälte, die nicht zu der bisherigen Beziehung passte. Sie musste nach neuen Räumen suchen, während gleichzeitig die Organisation zu kollabieren drohte. Und das Schlimmste: Ihre eigene Sicherheit, ihre ruhige Hand, ihre sonst klare Ausstrahlung – begann zu zittern. Sie sagte mir am Anfang nur einen Satz: „Herr Charis, ich weiß nicht, was los ist. Es ist, als würde ich von innen sabotiert.“ In solchen Momenten bringt es wenig, sofort „Magie“ zu rufen. Denn das wäre zu einfach – und oft auch zu bequem. Es entlastet zwar kurzfristig („Es ist nicht meine Schuld“), aber es führt selten zur Lösung. Sie hatte bereits alles versucht: spirituelle Auflösungen, Reinigungen, Schutzrituale. Nichts half dauerhaft. Es gab vielleicht einen Tag Ruhe – und dann kam die nächste Welle. Sie bat mich, vor Ort zu kommen. Nicht für zwei Stunden. Nicht für eine schnelle Beruhigung. Sondern: fünf Tage, damit ich das Ganze wirklich unter die Lupe nehmen konnte – nicht nur ihre Gedanken, sondern ihr Umfeld, die Dynamik, die Auslöser, die stillen Trigger. Was ich vor Ort fast immer zuerst suche Ich suche nicht „den Fluch“. Ich suche das Muster. Wo wird überkompensiert? Wo wird geschluckt, statt gesprochen? Wo wird die eigene Grenze verraten, um „professionell“ zu bleiben? Wo liegt ein unausgesprochener Konflikt in der Familie? Wo ist Schuld im System – nicht moralisch, sondern energetisch/psychologisch? Und in ihrem Fall erschien etwas, das viele unterschätzen: Familienwiederholung. Sie erzählte beiläufig – als wäre es nur eine Randnotiz –, dass ihr Vater in einem bestimmten Alter „plötzlich“ schwere berufliche Einbrüche hatte. Und dass ihr Großvater in fast demselben Alter sein Werk schließen musste – nach einer Kette von Ereignissen, die damals auch „unverständlich“ wirkte. Sie sagte das so, wie Menschen es oft sagen: als unglückliche Anekdote. Ich hörte es anders: als Spur. Denn wenn sich etwas in derselben Art und Weise über Generationen wiederholt, dann ist das selten nur Zufall. Dann ist es häufig eine Verstrickung: eine unbewusste Loyalität, eine innere Erlaubnis, die plötzlich fehlt, ein Schuldthema, das im Erfolg „unsichtbar“ bleibt – bis es sich bemerkbar macht. Was wir in diesen fünf Tagen verändert haben Nicht mit Theater. Nicht mit Show. Sondern mit Ordnung. Wir entzogen der Angst die Bühne. Sie stoppte das panische Reagieren auf jede Beschwerde. Wir setzten klare Abläufe: Dokumentation, ruhige Kommunikation, Grenzen. Nicht härter – klarer. Wir lösten die familiäre Loyalität auf. Nicht, indem man die Familie „beschuldigt“. Sondern indem man innerlich sagt: „Ich ehre euer Schicksal – aber ich wiederhole es nicht.“ Wir ordneten das Feld: Schlaf, Rhythmus, Sprache, Präsenz. Menschen unterschätzen, wie sehr Erfolg an Ausstrahlung hängt – und Ausstrahlung an Nervensystem und innerer Ruhe. Wir brachten Glauben zurück – nicht Aberglaube. Glauben im Sinne von: „Ich bin nicht allein. Ich bin geführt. Ich darf bestehen.“ Das klingt schlicht. Es ist aber in Krisen oft der Unterschied zwischen Zerfall und Stand. Was danach geschah Ich schreibe es so, wie es war: Nicht plötzlich, nicht wie ein Wunderfilm – sondern wie ein Knoten, der sich löst. Kunden wurden wieder ruhiger. Neue Anfragen kamen zurück. Das Personalproblem entspannte sich, gutes neues Personal wurde gefunden – nicht mühsam, sondern erstaunlich schnell. Es entstand im Team eine neue Art Frieden: weniger Drama, mehr Zusammenhalt. Und der Vermieter? Der Vertrag wurde nicht gekündigt. Er wurde verlängert – für weitere zehn Jahre. Eine Renovierung brachte frische Energie, ja – aber vor allem brachte sie ein neues inneres Gefühl: „Wir sind hier wieder willkommen.“ Die Krise war vorbei. Und sie sagte mir einen Satz, der mir blieb: „Es war, als hätte ich nicht die Praxis verloren – sondern mich. Und dann habe ich mich wieder gefunden.“ Fall 2: Die Unternehmerin aus der Schweiz – wenn ein Betrieb plötzlich „wackelt“ Sie wollte anonym bleiben. Ich respektiere das. Sie war Unternehmerin, Produktionsbetrieb, Schweiz. Solide geführt, gute Auftragslage. Und dann: eine Phase, die man kaum jemandem wünscht. Unfälle in der Produktion – ungewöhnlich häufig. Krankheitswellen bei Mitarbeitern. Stornierungen. Lieferprobleme, Stau an Bestellungen. Trotz realer Nachfrage kam das System nicht mehr hinterher. Die Firma kämpfte um ihre Existenz, nicht weil es keine Kunden gab – sondern weil sich alles gleichzeitig blockierte. In so einer Phase denkt man schnell: „Das ist sabotiert.“ Und ja – manchmal gibt es Sabotage. Manchmal gibt es Missgunst. Manchmal gibt es Dinge, die Menschen absichtlich tun. Aber oft ist es komplexer: Es ist eine Mischung aus Erschöpfung, Angst, feinen Fehlern – und einem Symbol, das das Feld belastet. Sie hatte bereits Rituale versucht. Nichts half. Es war, als würde die Realität nur kurz nicken – und dann wieder wegrutschen. Sie bat mich, zu kommen. Ich war zwei Tage vor Ort. Was ich fand: etwas Altes, Verstecktes – und erstaunlich „bewusst“ platziert Manchmal findet man in Betrieben nicht „Magie“ im Hollywood-Sinn, sondern etwas, das wie ein verrosteter Stachel wirkt: ein Gegenstand, ein Bündel, ein altes Paket, versteckt an einem Ort, den man nicht zufällig wählt. In ihrem Betrieb fanden wir – hinter einer alten Verkleidung, nahe einer selten genutzten Ecke – ein kleines, altes, eingewickeltes Bündel. Nichts, das man „einfach so“ dort verliert. Es war nicht neu. Es war nicht zufällig. Es war wie eine Zeitkapsel aus Misstrauen. Ich beschreibe solche Dinge bewusst nicht als Sensation, denn das hilft niemandem. Entscheidend ist nicht der Grusel – entscheidend ist die Wirkung: Solche Symbole wirken wie ein psychospiritueller Störsender. Sie nähren Gerüchte, Angst, Projektion. Menschen werden unachtsamer. Teams werden dünnhäutiger. Abläufe kippen. Und plötzlich wirkt das Ganze wie „Pech“. Wir sorgten dafür, dass es sachlich, respektvoll, ohne Panik entfernt und entsorgt wurde – nicht als Theater, sondern als Schlusspunkt. Und wir taten gleichzeitig das Wichtigere: Wir ordneten die Struktur. Sicherheitsabläufe wurden neu gesetzt. Kommunikation wurde beruhigt. Ein klarer Plan für die Rückstände wurde erstellt. Die Unternehmerin erhielt wieder Stand: nicht nur Management, sondern innere Führung. Was danach geschah In den folgenden Wochen stabilisierte sich das Feld. Und innerhalb von vier Monaten war das, was „wie ein Fluch“ gewirkt hatte, praktisch verschwunden: Unfälle hörten auf. Krankenstände normalisierten sich. Lieferketten kamen wieder in Fluss. Stornierungen wurden weniger, Vertrauen kehrte zurück. Und die Firma war nicht mehr im Überlebenskampf, sondern wieder im Wachstum. Die Unternehmerin sagte später: „Ich hatte das Gefühl, ich kämpfe gegen etwas Unsichtbares. Aber am Ende war es, als hätten wir mehrere Ebenen gleichzeitig beruhigt – und dann konnte das Sichtbare wieder funktionieren.“ Was „Pech“ wirklich antreibt: starke psychologische Gründe, die viele unterschätzen Wenn Menschen von Fluch sprechen, ist das oft eine Sprache für etwas, das sie nicht fassen können. Psychologisch gibt es jedoch Mechanismen, die sich wie Magie anfühlen, obwohl sie sehr real sind: 1) Der Kaskaden-Effekt Ein Fehler erzeugt Stress. Stress erzeugt weitere Fehler. Das führt zu mehr Konflikten, zu mehr Reklamationen, zu mehr Ausfällen. Es entsteht eine Kette. Und Ketten fühlen sich an wie „gegen mich“. 2) Reputations-Spiralen Wenn Unsicherheit im Feld ist, lesen Menschen alles negativer. Kunden werden misstrauischer. Mitarbeiter empfindlicher. Partner härter. Die Außenwelt reagiert auf die kleinste Instabilität – wie Haie auf Blut, obwohl niemand „böse“ sein muss. 3) Erlernte Hilflosigkeit Wenn jemand drei-, vier-, fünfmal erlebt, dass nichts hilft, entsteht ein innerer Zustand: „Ich kann nichts tun.“ Das senkt Energie, Präsenz, Entscheidungsfähigkeit. Und genau dann kippt die Realität weiter. 4) Familienprägungen und Loyalitäten Manchmal trägt ein Mensch unbewusst die Geschichte seiner Vorfahren. Nicht als „Schuld“, sondern als Muster: Zeitpunkt, Art der Krise, ähnliche Konflikte. Wenn es gesehen wird, kann es enden. 5) Aberglaube als Angst-Verstärker Wer panisch auf „Zeichen“ achtet, wird unruhiger, kontrollierender, misstrauischer. Das vergiftet Beziehungen und Entscheidungen – und dann wird die Pechsträhne „wahr“. Was wirklich befreit: Liebe, Vernunft, Frieden – und ein tragfähiger Glaube Wenn Sie mich fragen, was in echten Befreiungen der Kern ist, dann ist es nicht die Show. Es ist nicht die Angst. Es ist nicht das Gerede. Es sind drei Kräfte, die stärker sind als dunkle Fantasien: Liebe – nicht als Romantik, sondern als innere Güte, die Sie nicht zerfrisst. Vernunft – die Ordnung schafft und Ketten stoppt. Frieden – der Ihr Nervensystem beruhigt und Ihre Ausstrahlung repariert. Und darüber hinaus: Glaube an Gott und an sich selbst. Nicht als naive Hoffnung, sondern als Stand: „Ich darf durch diese Phase hindurchgehen, ohne mich zu verlieren.“ Manchmal braucht es dafür einen Menschen, der vor Ort sieht, was Sie selbst nicht sehen – nicht weil Sie dumm sind, sondern weil man im Sturm selten den Wind erkennt. Und manchmal wirkt gerade das am stärksten: Wenn Sie keine Angst mehr füttern. Wenn Sie aufhören, Ihr Leben um das Problem herum zu bauen. Wenn Sie wieder in Ihre eigene Mitte treten. Dann, ganz oft, verändert sich die Realität nicht durch Zwang – sondern durch eine stille, klare Neuordnung. Und genau dort beginnt Befreiung.
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